Hallo zusammen,

 

Los geht's !

 

Wie versprochen, spreche geht es hier ab jetzt nicht nur über Atmung sondern auch über Emotionen und Gedankenkreisläufe.

Mit dieser Episode und der kleinen Geschichte der großen Wellen fangen wir erstmal an unsere Emotionen wahrzunehmen und überhaupt zu verstehen wie sie funktionieren.

Dank der Arbeit der Neurowissenschaft und der Gehirnforschung in den letzten 15 Jahren wissen wir mittlerweile, dass Emotionen nicht nur im Zusammenhang mit einem äußeren Reiz (Bild, Ton) entstehen, sondern vor allem als direkte Reaktion auf das, was wir von dem Gesehenen oder Gehörten denken. Darüber hinaus gibt es zwei zusätzliche Informationen: Die Gedanken, die uns angesichts eines Ereignisses erreichen, hat unser Gehirn im Laufe der Lebensjahre passend zu unserer Erziehung, unserem Umfeld und der Gesellschaft entwickelt und gespeichert. Die zweite Information ist, dass unser Gehirn im Gegensatz zu dem, was wir denken, ziemlich faul ist. Es hat eine ganze Reihe von automatische Programme eingerichtet, die es gerne selbstständig und ohne großen Aufwand laufen lässt.
Wenn also zwei Menschen dasselben Ereignisse anschauen, ist es durchaus möglich, dass sie unterschiedlich reagieren, weil sie nicht die gleichen Gedanken haben, weil sie nicht dieselbe Lebensgeschichte haben. Und unsere Gedanken in Reaktionen auf das Geschehen sind erstmal festprogrammiert und kommen deshalb kommen so schnell raus ohne dass wir das Programm merken. Jetzt denkt ihr na toll! Was klingt da so positiv? Wo sind die gute Nachrichten!
Die erste gute Nachricht ist, dass das Leben, die Ereignisse eigentlich neutral sind. D-h nicht gut nicht schlecht. Es liegt ganz bei uns was wir davon halten. Die zweite gute Nachricht ist, dass wir, wenn wir uns des Flusses unserer Gedanken bewusster werden, die Kontrolle über sie zurückgewinnen können, um die Gedanken zu behalten, die uns gut tun, und diejenigen, die uns im Gegenteil untergraben und von denen wir lernen sollten, uns von ihnen zu trennen. Und schließlich die letzte gute Nachricht: Mit ein wenig Training können wir einige der Programme, die wir im Autopiloten eingerichtet haben, zurücksetzen und unsere Gewohnheiten ändern. Doch doch versprochen! Es ist möglich. Ich bin dafür das beste Beispiel dafür.

 

Mehr zum Thema Gehirn: Das Gehirn: Von der Nervenzelle zur Verhaltenssteuerung
von Richard Thompson und Andreas Held

Mehr zu Thema Atmen: Atemtechniken: Zahlreiche einfache Atemübungen zur Selbstheilung, Verjüngung und Harmonisierung
von Markus Schirner 

Ab heute werde ich zwei Episoden pro Woche veröffentlichen, eine, die Ihnen von unseren überladenen Köpfchen erzählt und von den kleinen Tricks, die uns helfen können, unsere Gehirn Hyperaktivität zu beruhigen. In der zweiten Episode stelle ich Dir eine neue Atemübung vor passend zum Thema der Episode der Woche.

Viel Freude bei reinhören! Lass Dich mitnehmen. Und vor allem, schreiben Sie mir Ihre Bemerkungen, Kommentare oder Fragen, ich würde mich freuen, diese zu beantworten.

 

Aurélie Thépaut

www.aurelie-thepaut-coaching.com

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