(#019) Atmen und denken

Hallo liebe Zuhörerin(en) und Zuhörer,

heute eine neue Atemübung für euch. In unserer Gesellschaft taucht das Wort Stress in vielen Gesprächen auf. Stress und seine schädlichen Auswirkungen auf unsere Gesundheit und insbesondere auf unseren Körper sind Gegenstand vieler Diskussionen. Seit mehreren Jahrzehnten ist es bekannt, dass Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation die körperliche Anspannung reduzieren und auf lange Sicht unser Stressniveau senken. Wir alle haben ja von Meditation, und vielleicht einige von euch sogar von Achtsamkeitstraining gehört. Persönlich habe ich mehrmals versucht, Meditation regelmäßig zu praktizieren, und habe dafür verschiedene Techniken ausprobiert. So habe ich die Bücher von Jon Kabatt Zinn gelesen und die CDs mit der Stimme des wunderbaren französischen Schauspielers Bernard Giraudeau angehört. Aber erst als ich meine Ausbildung als Coach absolvierte, verstand ich, wie wesentlich die Ansicht von Jon Kabatt Zinn und der Ansatz der MBCT-Achtsamkeitstherapie sind. Und seitdem praktiziere ich eine gewisse Form von Achtsamkeit: ich versuche so oft es mir es möglich ist, im Bewusstsein zu leben: ich versuche immer wieder mal bewusst wahrzunehmen, was ich empfinde und denke. Und bewusst zu atmen hilft mir dabei sehr.

Mit der heutigen Übung lade ich Dich dazu ein, zu lernen, wie Du zwischen Gedanken- und Körperwahrnehmung abwechselnd springen kannst. Du kannst lernen Dich auf Deine Gedanken zu konzentrieren, richtig bewusst davon zu werden und dann wieder Dein Bewusstsein auf den Körper zu lenken. Dies ist das Grundprinzip der Achtsamkeit: sich seiner Gefühle, seinem körperlichen Zustand und seinen Gedanken bewusst zu sein. Aber da wir so oft wortwörtlich in Gedanken versinken, ist es für sehr wenige von uns nur  selbstverständlich, mit seinen Gefühlen in Verbindung zu bleiben. Deshalb schlage ich hier einen ersten, sehr bewussten Versuch vor: Ich atme dabei beobachte ich, dass ich etwas denke und mache mir Notizen dazu, und dann fokussiere ich wieder mit meiner Atmung. Dies ist eine kleine Gedankengymnastik ist, die nicht so kompliziert ist und die Dir nach ein oder zwei Versuchen mit mir durchaus machbar erscheint.

Die Regelmäßigkeit des Trainierens macht den Unterschied.

Und schließlich: Erzähle mir in den Kommentaren über Deine Erfahrung mit dieser Übung oder schicke mir eine E-Mail, falls Du Fragen hast. Ich antworte immer gerne.

Viel Spaß dabei!

Viele Grüße

Aurélie.

Aurélie Thépaut
www.aurelie-thepaut-coaching.com
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